Unser Dorf mit ca. 3500 Einwohnern ist über 900 Jahre alt und hat neben seiner historischen Bedeutung mit einer urgeschichtlichen Wallburg am Wiehengebirge und germanischen Brandgräbern auf dem Gemeindefriedhof einiges zu bieten.

Neben Gewerbe, Handel und Landwirtschaft lebt Dehme auch durch die mehr als 20 Vereine und Gemeinschaften die sich zu einem Vereinsring zusammengeschlossen haben.
Dieser veranstaltet alljährlich ein großes Osterfeuer am Sonntag mit Spielen für die Kinder sowie am 1. Septemberwochenende einen Mahl– und Backtag auf der Hofmühle Berg an der Bundesstraße 61.

Das Wahrzeichen des Ortes ist der Glockenstuhl in der Dorfmitte, der 1988 neu errichtet wurde.
Geläutet wird die Glocke jeweils am 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit.

Dehme war bis Ende 1972 eine selbständige kommunale Einheit. Der Ort gehört jetzt mit einer Reihe anderer Dörfer zur Stadt Bad Oeynhausen,
einem Kurort mit ca. 50000 Einwohnern.

Dehme liegt in landschaftlich reizvoller Lage nahe der Einmündung der Werre in die Weser.
Wo beide Flüsse sich küssen wurde am 17. Oktober 1999 eine modern geschwungene Brücke für Fußgänger und Radfahrer eingeweiht.
In Sichtweite davon steht seit 1992 ein Flößerdenkmal  am Weserufer.
Es erinnert daran, dass bereits vor 1000 Jahren an den Ufern von Werra, Fulda und Oberweser Stammholz in gebundenen Flößen transportiert wurde.
Man transportierte Töpferwaren, Schleifsteine, Eisenöfen und schwere Mühlsteine.
1964 wurde die Holzverflößung auf der Weser offiziell eingestellt.

Bis 1968 war Dehme ein Ort mit zwei Ziegeleien, die das Tonvorkommen hier verarbeitet haben.
Der Dehmer Klinker ist unter anderem im Volkswagenwerk in Wolfsburg verarbeitet worden.
Die Steine wurden anfangs mit Pferdefuhrwerken transportiert, später dann mit einer Schmalspurbahn zum Anleger am Weserufer gebracht.